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Samstag, 7. September 2013

Streik am Nord-Ostsee-Kanal fällt (zunächst) aus

Der von Verdi geplante einwöchige Streik an den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau und Brunsbüttel wurde heute auf einer Pressekonferenz abgesagt. Es wurde aber gleichzeitig von der Gewerkschaft darauf hingewiesen, dass im September noch Streiks erfolgen könnten, wenn die anstehenden Gespräche mit dem Bundesministerium ohne akzeptable Ergebnisse bleiben.

Also werden in der kommenden Woche doch Schiffe den Kanal passieren und man hat die Möglichkeit “Pötte” zu sehen bzw. zu fotografieren.

blog-8623

Freitag, 6. September 2013

Wieder geplanter Streik auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Die Gewerkschaft Verdi will ab Montag unter anderem auch den Nord-Ostsee-Kanal erneut bestreiken – jetzt aber gleich eine ganze Woche lang! Hintergrund des Streiks ist der schon länger andauernde Streit mit dem Bundesverkehrsminister für die bundesweit Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Es geht um die Absicherung für die Beschäftigten bei der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.
Wegen der zahlreichen Streiks und aufgrund diverser Mängel an den maroden Schleusentoren in Kiel-Holtenau und Brunsbüttel musste der Kanal in diesem Jahr schon häufig ganz oder teilweise gesperrt werden. Die Schiffspassagen sind im ersten Halbjahr 2013 daher um über 10% auf ca. 16.000 zurückgegangen.
Die Streiks sind in der jetzigen Situation aus meiner Sicht mehr als kontraproduktiv. Selbst die Verdi-Mitglieder aus Schleswig-Holstein stehen laut Medienberichten nicht uneingeschränkt hinter dem 1-Wochen-Streik - sie wollten maximal einen Streik für zwei Tage. Es besteht die berechtigte Gefahr, dass mehrere Reeder ihre Schiffe, die aufgrund ihrer Abmessungen ansonsten immer die Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal gewählt haben, wegen der Unsicherheiten nunmehr lieber den Umweg über den Skagerrak (die Nordspitze Dänemarks) wählen. Die Lotsen des Nord-Ostsee-Kanals sehen durch diesen geplanten Streik sogar schwerwiegende Dauerfolgen. 
Weniger Schiffe, die die Strecke durch den Nord-Ostsee-Kanal wählen, heißt auf Dauer aber auch weniger Arbeitsplätze. Da kann der Schuss von Verdi schnell nach hinten losgehen. Aber das ist denen zum jetzigen Zeitpunkt wohl eher egal - es ist ja Bundestagswahlkampf und wem die Gewerkschaft ziemlich nahe steht, ist ja hinreichend bekannt.... 
Ob der Streik zu einer vollkommenen Schließung der Wasserstraße führt, bleibt aber abzuwarten, denn der Schleusenbetrieb in Kiel-Holtenau und Brunsbüttel wird nicht ausschließlich von Mitarbeitern der Behörde geregelt. Einige Schichten können auch von einer privaten Firma besetzt werden.

Da ich in letzter Zeit aufgrund eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule leider nicht zum Fotografieren gekommen bin, folgen hier einige Schiffsfotos vom Nord-Ostsee-Kanal aus dem Juli 2013 – als die Welt auf dem Kanal mal zeitweise in Ordnung war:

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Samstag, 6. Juli 2013

Giganten der Meere

Containerschiffe im Hamburger Hafen:

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Coco Pride
366 Meter lang, 48 Meter breit – Baujahr 2011 (Flagge: Hongkong)

gigant02
Ever Libra
335 Meter lang, 46 Meter breit – Baujahr 2012 (Flagge: Taiwan)

Sonntag, 4. März 2012

Am Nord Ostsee Kanal

Gestern war ich nach längerer Zeit mal wieder am NOK. Dank des Schiffsradars im Internet war ich darüber informiert, dass ab ca. 8:30 Uhr mehrere Schiffe die Holtenauer Hochbrücke passieren würden. Also machte ich mich rechtzeitig auf den Weg. “Bewaffnet” war ich mit der Canon 7D und dem 70-200mm Objektiv sowie der Canon 5D Mk II und dem 24-105mm Objektiv. Es war relativ sonnig und die Luft war klar. Nur der frische Wind war doch recht unangenehm – insbesondere auf der Brücke, wo der Wind ganz schön pfiff. Trotz klammer Finger hielt ich es ziemlich lange aus, denn es war wirklich sehr viel Betrieb auf dem Kanal:

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Jetzt habe ich für die nächsten Abende erst einmal genug zu tun, um die Fotos für die Fotoagenturen vorzubereiten (Namen der Schiffe und Beschriftungen / Logos auf den Containern wegstempeln).